Sebnitzer Fensterbau

Ausbildung

„Ich kann, Ich will, Ich werde?“ – Geh deinen Weg mit uns!

Seit 1997 bildet unser Unternehmen jedes Jahr neue Auszubildende in den Berufen zur Industriekauffrau/ - mann und Holzmechaniker/ -in aus. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung bieten wir Ihnen interessante Entwicklungschancen.

Interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!

Industriekauffrau/- mann

Ausbildungsziel

Betriebswirtschaftliche Abläufe im Unternehmen zu planen, durchzuführen und zu steuern.

Ausbildungsinhalte

  • Betriebsdurchlauf durch alle Abteilungen
  • Verkauf der Produkte und Dienstleistungen
  • Einkauf und Disposition von Materialien, Produktionsmitteln sowie Dienstleistungen
  • Bearbeitung von Geschäftsvorgängen im Rechnungswesen
  • Korrespondieren und Kommunizieren in einer Fremdsprache
  • Organisation und Planung von Arbeitsprozessen

Ausbildungsmerkmale

  • Anerkannter Ausbildungsberuf
  • Duale Ausbildung, geregelt nach Berufsbildungsgesetz (BBiG)
  • Dauer: 3 Jahre
  • Ausbildungsbeginn jeweils zum 01. August eines Jahres

Berufsschule/ Weiterbildungen

  • Akademie für Berufliche Bildung gGmbH
  • inkl. 4-wöchiges Auslandspraktikum
  • Zusatzqualifikationen

Voraussetzungen

  • Abitur oder Reealschulabschluss mit guten Zensuren in Mathematik, Deutsch und Englisch
  • Interesse an wirtschaftlichen und betrieblichen Zusammenhängen
  • sicheres und freundliches Auftreten
  • Begeisterungsfähigkeit, Kommunikationsbereitschaft, Selbstständigkeit

 

Wenn wir Ihr Interesse an einer anspruchsvollen Ausbildung geweckt haben, dann senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen mit Anschreiben, tabellarischem Lebenslauf, Lichtbild sowie einer Kopie des letzten Schulzeugnisses an sekretariat@sebfb.de.

 

Sollten Sie Fragen haben, können Sie sich gern an unser Sekretariat, Frau Peggy Linke, unter der Telefonnummer 035971-59455 wenden.

Holzmechaniker/- in

Ausbildungsziel

Herstellung und fachgerechte Montage von Leisten, Rahmen sowie Holzkonstruktionsteilen wie Fenster und Türen.

Ausbildungsinhalte

  • Betriebsdurchlauf durch alle Abteilungen
  • Be- und Verarbeitung von Holz, Holzwerk- und Kunststoffen sowie Metallen und sonstigen Hilfsstoffen
  • Durchführung projektbezogener Arbeitsvorplanungen, z.B. Materiallisten und Zeichnungen
  • Veredelung und Schutz der Oberflächen mit Furnieren, Belägen und Oberflächenmitteln
  • Nutzen von automatisieren Fertigungstechniken und Abläufen ( z.B. CNC-Maschinen)
  • Steuerung und Überwachung des Produktionsprozesses an Maschinen und Anlagen

Ausbildungsmerkmale

  • Anerkannter Ausbildungsberuf
  • Duale Ausbildung, geregelt nach Berufsbildungsgesetz (BBiG)
  • Dauer: 3 Jahre
  • Ausbildungsbeginn jeweils zum 01. August eines Jahres

Berufsschule/ Weiterbildungen

  • Schulzentrum Otto Lilienthal in Freital/ Dippoldiswalde
  • Internat-Platz möglich
  • Maschinenlehrgang

Voraussetzungen

  • Reealschulabschluss
  • handwerkliches Geschick
  • sicheres und freundliches Auftreten
  • Begeisterungsfähigkeit, Kommunikationsbereitschaft, Selbstständigkeit

 

Wenn wir Ihr Interesse an einer anspruchsvollen Ausbildung geweckt haben, dann senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen mit Anschreiben, tabellarischem Lebenslauf, Lichtbild sowie einer Kopie des letzten Schulzeugnisses an sekretariat@sebfb.de.

 

Sollten Sie Fragen haben, können Sie sich gern an unser Sekretariat, Frau Peggy Linke, unter der Telefonnummer 035971-59455 wenden.

Mein erster Tag –

Man muss sich eben immer erst mal richtig schlau machen

So war mir bis dahin völlig neu, dass die meisten Tischlerarbeiten nicht an der Kreissäge oder der Hobelbank beginnen, sondern am Computer. Und wenn man es genauer betrachtet, sogar noch früher, nämlich mit der ersten Idee, die man zunächst in Skizzen festhält. In dieser Planungsphase geht es nicht nur um die Gestaltung, also um die Aufteilung eines Fensters, sondern vor allem auch darum, wie die Konstruktion einzelner Teile in Abhängigkeit von den Materialeigenschaften oder den maschinellen Bearbeitungstechniken aussehen müssen. Dazu kommen die Eigenschaften, wie Einbruchschutz, Isolierverglasung, Energieoptimierung und besondere Montageanforderungen. Und natürlich muss man schon bei der Kalkulation an die Produktionskosten denken, damit sich am Ende das Produkt auch rechnet. Ganz schön kompliziert. Tausend Gedanken in einem Angebot.

Kurzum: Wer heutzutage Tischler werden will, sollte nicht nur einen guten Draht zur kreativen Gestaltung und EDV haben, sondern auch das Verständnis für komplexe und technische Abläufe und den Kopf für kaufmännisches Denken. Und noch etwas: Zwei geschickte Hände sind ein "Muss". Als ich dann (natürlich rein zufällig) auch ein Angebot bekam, mir einmal einige Betriebe von innen mittels eines Praktikums anzusehen, ich mich also davon überzeugen konnte, dass die interessanten Worte und Bilder der Info-Broschüre tatsächlich mit der Wirklichkeit übereinstimmen, da stand mein Entschluss eigentlich schon fest: "Ja, ich werde Holzmechanikerin".

Dieser erste Tag in meinem zukünftigen Betrieb begann im Lohnbüro. Dort wurden meine Personaldaten aufgenommen, um in der Holzberufsgenossenschaft aufgenommen zu werden. Danach erhielt ich meine Arbeitskleidung und -materialien. Und dann ging es auch schon los. In der Produktion erhielt ich eine kurze Einweisung. Der Meister führte mich durch die Produktion und erklärte mir jede Station der Holzfensterfertigung vom Zuschnitt bis hin zum Verglasen der fertigen Elemente.

An der computergesteuerten Zuschnittmaschine werden die Balken plangehobelt, geschliffen und die vorgegebenen Werte für Fräsung und Bohrung in das Material eingearbeitet.

Als nächstes werden die einzelnen Profilteile verleimt und in die Oberflächenbearbeitung befördert, wo sie geschliffen und ausgebessert, aber auch getaucht und lackiert werden.

Nach der Trocknungsphase werden die Elemente mit Dichtungen und Beschlägen versehen.

Die letzte Station stellt die Verglasung und Endkontrolle dar. Dort werden die Glasscheiben in die Fensterflügel eingesetzt und anschließend versiegelt. Nachdem die Elemente eine augenscheinliche Endkontrolle durchlaufen haben, werden diese auf Fensterpaletten gestellt und damit versandfertig eingepackt.

Nach diesem Fertigungsrundgang war ich beeindruckt von der Art und Weise der Fensterfertigung, zwischenzeitlich habe ich auch viele neue Kollegen und die Auszubildenden der anderen Lehrjahre kennengelernt. Ich fühle mich gewappnet für meine Lehrausbildung und die Abschlussprüfung im Mai.